Home
Kurse/ Preise 2011
Kursinhalte
Was ist Poledance?
Was ist Gogodance?
Was ist Stripdance?
Was ist ZUMBA?
Gutscheine
Anmeldung
Jungges. Abschiede
Firmenevent
Fragen & Antworten
Trainerinnen
Shop
Jobs
Presse
Lichtblickeaktion
Events/Fotos
Werben bei VI-Dance
Partner/Links
So finden Sie uns
Kontakt
Impressum
AGB's
Gästebuch

Was ist Stripdance?  

Ab 1905 begann eine bis dahin unbekannte Tänzerin unter dem Pseudonym Mata Hari in Paris ihre Karriere als Tänzerin. Auf Einladung des Industriellen Émile Guimet tanzte sie am 13. März 1905 in seinem Museum vor einem ausgesuchten Publikum. Die Szene, in der sie zuletzt „nackt“ zu sehen war, wurde eine Sensation. Es folgten Auftritte in den Salons von Baron von Rothschild, Cécile Sorel, Gaston Menier, Natalie Clifford Barney. Mata Hari hatte Tanz nie erlernt oder sich mit indischen und orientalischen Tänzen beschäftigt. Ihr Tänze waren Kreationen ihrer Phantasie. Am 25. Juli 1917 wurde Mata Hari wegen Doppelspionage und Hochverrats von einem französischen Militärgericht zum Tode verurteilt. Am 15. Oktober 1917 wurde sie in Vincennes nahe Paris von einem Exekutionskommando erschossen.

Im Bereich des Bühnentanzes beschäftigten sich um die vorletzte Jahrhundertwende viele Tänzerinnen mit dem Thema der Salome. Viele der Damen entkleideten sich in ihren Tänzen, einige blieben bekleidet. Das Thema der Salome war ein typisches Fin-de-Siécle-Thema und wurde als „klassisch etablierter“ Vorwand benutzt, um den weiblichen Körper zur Schau zu stellen und zu enthüllen.

Im Berlin der 20er Jahre wurde die Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber mit ihren vor allem nackt dargebotenen Ausdruckstänzen bekannt. Ihre oft nackt dargebotenen Tänze mit Titeln wie „Kokain“ oder „Tänze des Lasters, des Grauens und der Ekstase“ führten immer wieder zu tumultartigen Szenen während der Auftritte. Bald war sie bekannt und ebenso skandalunwittert und berüchtigt. Auch ihre exzessive Lebensweise sorgte immer wieder für Skandale.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der erotische „Schönheitstanz“, wie der Striptease noch in den 50er Jahren in Westdeutschland hieß, zum Bestandteil einer aufblühenden Sex-Industrie. Playboy Rolf Eden betrieb mit seinen Strip-Shows mehrere Nachtlokale in Berlin. In Paris öffneten gehobene Nightclubs wie das Alcazar oder das Crazy Horse ihre Pforten und huldigten dem perfekt inszenierten Striptease.

 

Während in der Vergangenheit Striptease oft von speziell ausgebildeten Tänzerinnen in dafür vorgesehenen Klubs praktiziert wurde, hat sich der Striptease der Gegenwart zu einem Massenphänomen entwickelt. Oftmals entkleiden sich Amateure auf Partys und Tanzveranstaltungen, ohne dass damit ein hoher professioneller Anspruch verbunden wäre. Eine hohe Verbreitung erreichten auch kurze Videoclips im Privatfernsehen, die auf Striptease aufbauend, die Zuschauer zur Nutzung von Telefonmehrwertdiensten bewegen sollen. Dessen ungeachtet wird in einigen, insbesondere Pariser Lokalen weiterhin der klassische Striptease inklusive Ausbildung auf hohem Niveau gepflegt.

Der 1996 erschienene Spielfilm Striptease, mit Demi Moore in der Hauptrolle der „Erin Grant“, spielte im Milieu US-amerikanischer Striptease-Clubs, ohne allerdings nennenswerte Hintergrundinformationen zu liefern.

Ursprünglich war der Striptease eine reine Domäne der weiblichen Stripperinnen, die mit ihren erotischen Tänzen auf männliche Voyeure abzielten. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich aber auch eine eigenständige Kultur der männlichen Stripper entwickelt; in diesem Bereich sind vor allem die Chippendales zu nennen.

Eine in den 1930er Jahren verbreitete und in jüngster Vergangenheit wiederentdeckte Abwandlung des Striptease, bei der jedoch keine vollständige Entkleidung stattfindet, ist die New Burlesque. Bei dieser von Elementen des Kabaretts und Varietés geprägten Darstellung stehen weniger die sexuelle Stimulation als Fantasie und Humor im Vordergrund, was sich hinsichtlich der Darstellerinnen mitunter durch den Bruch mit den Schönheitsidealen widerspiegelt. ( Quelle: Wikipedia )

 

 

 

   _______________________________________________________________________________________________________________

 

     


VI-DANCE  |  kontakt@vi-dance.de